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Kennenlernfest Wettbewerb
Sei ein Futurist 
gewonnen
Streitschlichter-
Ausbildung

Schritt ins 
Berufleben

Einführung des 
neuen Konrektors

40-jähriges
Dienstjubiläum

 

September 2009

 

Musikalische Begrüßung der neuen 5. Klassen und Schulbeginn an unserer Realschule

Von den „Großen“ aus der Grundschule, werdet ihr nun wieder zu „Kleinen“ in der Realschule, bemerkte Schulleiterin Frau Marion Marker-Schrotz in ihrer Begrüßungsrede und hieß die neuen Schülerinnen und Schüler an der Realschule  herzlich willkommen.

Aufgeregt und gespannt rutschten die neuen 5. Klässler am Dienstagmorgen auf ihren Stühlen, hin und her. In der mit Eltern und Verwandten sehr gut besuchten Aula des Bildungszentrums konnten sie es kaum erwarten, ihre neuen Klassenkameraden und neue Klassenleitung zu sehen.

Musikalisch umrahmt wurde die Begrüßungsfeier mit einem Klavierstück von Alexander Stieg (6a) und dem Chor der Klasse 6a und 6d unter Leitung der Musikfachkräfte Frau Claudia Hügel, Herrn Wolfgang Sachs und Herrn Thomas Adam. 

Nicht nur ein neues Schulgebäude, sondern auch neue Fächer und Lehrer erwarten die Schülerinnen und Schüler zukünftig in ihrem zweiten Schulabschnitt. Um ihnen hier den Einstieg und das Zurechtfinden an der Realschule zu erleichtern, stehen ihnen Paten aus den 9. Klassen zur Seite. Insgesamt konnten vier 5. Klassen mit durchschnittlich 26 Schülerinnen und Schülern pro Klasse gebildet werden. Eine Klassenstärke, die angesichts des allgemeinen Klassenteilers von derzeit 32, sehr erfreulich zu beurteilen ist.

Die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Frau Ute Keim und die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Frau Andrea Höppner begrüßten die zahlreichen Eltern, luden zu einem kleinen Imbiss ein und regten zur Mitwirkung im Elternbeirat und Förderverein an. Aktiver Dialog, statt stille Partnerschaft zwischen Eltern und Schule, ein Appell, den Schulleiterin Frau Marion Marker-Schrotz nochmals unterstrich. 

Für die Klassen 6 bis 10 begann das Schuljahr bereits am Montag mit einer Schülervoll-versammlung in der Aula des Schulzentrums.

Natürlich waren auch die „alten Hasen“ gespannt, welche Klassenlehrer und Lehrer sie im kommenden Schuljahr erwarten. Im Kollegium begrüßte Frau Marion Marker-Schrotz sieben neue Lehrerinnen und Lehrer, die das Team in Neckargemünd zukünftig unterstützen werden. Neben Besetzung der Konrektorenstelle mit Herrn Martin Jendritzki, der die Nachfolge von Herrn Karl-Heinz Neser antritt, fanden Frau Kerstin Dobhan, Frau Nadine Kirschner, Frau Christiane Koenig, Frau Melanie Lämmler und Frau Christine Meysen den Weg nach Neckargemünd und zeigten sich sichtlich begeistert von den vorherrschenden Rahmenbedingungen, die das neue Gebäude bietet.

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Kennenlernfest sorgt für gute Laune

Am Samstag, den 26.09. fand bei strahlendem Sonnenschein das traditionelle Kennenlernfest statt, zu dem alle neuen Fünftklässler 
- 101 an der Zahl - nebst ihren Familien sowie das Lehrerkollegium eingeladen waren.

Unserer Schulleiterin, Frau Marion Marker-Schrotz,  begrüßte in der Aula alle Anwesenden durch eine kurze offizielle Ansprache.

Nachdem sich Frau Roselinde Ruckes, Frau Andrea Höppner, Frau Susanne Hofschildt und Karen Griebl vom Förderverein vorgestellt hatten, informierte Herr Ralph Schalich, unterstützt durch zwei Klassensprecherinnen der 9. Klasse, über seine Funktion als Verbindungslehrer sowie die Aufgaben der SMV.

Nach dieser kurzen und herzlichen Begrüßung bot sich bei belegten Brötchen, Kaffee und Kuchen für Eltern, Lehrer, Schüler und Schulleitung die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Förderverein und die Eltern der 6. Klässler für die Bewirtung.

Während Eltern und Lehrer ihre Erfahrungen austauschten und sich näher kennen lernen konnten, waren die Kinder mit der Schulhausrallye sowie dem Lehrerkollegiumsfoto- Quiz beschäftigt. - Danke an die SMV, die durch diesen Programmpunkt unter den neuen Schülern für Kurzweil gesorgt hat!

Viele angenehme Gespräche in dieser lockeren, ungezwungenen Atmosphäre dürften erfolgreich dazu beigetragen haben, den Wechsel an die neue Schule zu erleichtern, insofern war auch dieses Kennenlernfest wieder ein voller Erfolg!

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Klassen 8a und 8c gewinnen beim Wettbewerb „Sei ein Futurist!“ 

Im Rahmen des WVR-Projekts (Wirtschaft-Verwalten-Recht) haben die Klassen 8a und 8c der Realschule Neckargemünd mit ihrem Projekt „Verkauf heimischer Obstgehölze und Sträucher“ 1000 Euro Preisgeld gewonnen.

Die Initiative „Sei ein Futurist“ ist eine Kooperation der deutschen UNESCO-Kommission und dm-Markt zum Thema Nachhaltigkeit. Sie unterstützt Gruppen, die mit ihren Ideen und Projekten nachhaltige Entwicklungen umsetzen. Dabei musste das Projekt allerdings bestimmte Kriterien erfüllen:

Mindestens zwei Teilbereiche einer nachhaltigen Entwicklung (Ökologie, Ökonomie und Soziales) mussten enthalten sein, das Projekt musste zu einem konkreten Ergebnis führen und mindestens regionale Reichweite haben.

Der Verkauf von heimischen Obstgehölzen und Sträuchern, so die Intention des Projektes, soll dem immer weiter fortschreitenden Verschwinden von Streuobstwiesen, Hecken und Rainen entgegenwirken. Lebensraum, Nahrungsquellen, Nistgelegenheiten und Unterschlupf für Insekten, Vögel und Kleinsäuger, die durch den zunehmenden Landschaftsverbrauch immer weiter zurückgedrängt werden, wird geschaffen.

Außerdem werden durch den Verkauf typisch heimischer Obstsorten und Sträucher alte und der Landschaft des Kraichgaus und Kleinen Odenwaldes angepasste Pflanzen erhalten. Das Projekt wurde von Herrn Thomas Hossmann begleitet.

Der Reinerlös der Aktion von 227,95 Euro ging als Spende an das Kinderhospiz „Sterntaler“.

Damit waren die geforderten Kriterien erfüllt und das Projekt der Realschulklassen wurde aus mehreren Hunderten anderer Projekte von einer Schiedskommission mit einem Geldpreis von 1000 Euro belohnt.

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Oktober 2009

Streitschlichterausbildung

Lernen Konflikte zu lösen

Es war bereits die fünfte Streitschlichtergeneration der Realschule in Neckargemünd, die am letzten Wochenende ihre Ausbildung in der Mediation absolvierte. Diesmal fand sie in einer Jugendherberge in Karlsruhe statt.

Vierzehn Jungen und Mädchen waren ausgesucht worden aus einer Vielzahl von Bewerbern und nahmen freiwillig an diesem Kurs, der von Frau  Birgitt Dahlhaus und Frau Hille Piezunka gehalten wurde, teil. Sie verpflichten sich zwei Jahre als Streitschlichter tätig zu sein und ihren Mitschülern bei der Bewältigung ihrer Konflikte zu helfen. Das Besondere an der Mediation ist, dass die Kontrahenten wegen ihres Verhaltens nicht bestraft werden, dass sie eigenständig nach Lösungswegen suchen und sich um eine so genannte win-win-Situation bemühen.

Die Streitschlichtung ist einer der Bausteine des sozialen Profils der Realschule Neckargemünd. Weitere Elemente sind das Kommunikationstraining in den fünften Klassen, die Gewaltprävention durch Herrn Franz Vomund von der Polizei, ein Tag im Hochseilgarten und das soziale Engagement im Kindergarten. Ein großer Dank gilt dem Förderverein der Realschule, der wie auch in den vorhergehenden Jahren diese Veranstaltung großzügig unterstützte.

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November 2009

Der Schritt ins Berufsleben

Ehemalige Schülerinnen berichten über ihre Berufsfindung

Im Rahmen der SPK-Stunde (Schulung sozialer und personaler Kompetenzen) besuchten zwei ehemalige Schülerinnen die Klassen 9c und 8c  und standen den Schülern Rede und Antwort über Fragen zu ihrem beruflichen Werdegang.

Saskia Güll und Lisa Hesse, die beide vor fünf Jahren ihren Realschulabschluss in den Containern machten und heute im Berufsleben als Zahntechnikerin und Krankenschwester stehen, berichteten über die Anforderungen und Schwierigkeiten, die auf die Schüler nach dem Abschluss zukommen.

 

So schrieben beide weit über 100 Bewerbungsschreiben, von denen lediglich eines zum Erfolg führte. Dazwischen absolvierten sie mehrere Praktika,  um für sich selbst das richtige Berufsbild zu finden.

Die Erwartungen des zukünftigen Arbeitgebers wurden genauso angesprochen wie das Verhalten bei Vorstellungsgesprächen sowie Vor- und Nachteile ihres jetzt ausgeübten Berufes.

Beide waren sich jedoch einig, dass die Voraussetzung für den „Traumberuf“ in der Schule geschaffen werden. Je besser das Abschlusszeugnis, je größer die Chance einen Beruf oder sogar den gewünschten Beruf einmal ergreifen zu können. Dementsprechend schloss sich die Aufforderung an die Schüler der 9c und 8c an, sich durch Fleiß, Engagement und Lernarbeit diese Voraussetzungen zu schaffen.

In der Hoffnung, dass dies auf offene Ohren stoßen wird, bedankte sich Herr Hossmann für das Kommen der beiden Ehemaligen, die sich gerne bereit erklärten, solche Gespräche auf Einladung wieder mit einzelnen Klassen zu führen.

 

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"Einschulung" des neuen Konrektors

Realschulkonzert bildete den Rahmen für die Einführung von Martin Jendritzki

Eingebunden in einen Abend voll Musik und Gesang hatte die Realschule Neckargemünd die Einführung des Konrektors Martin Jendritzki. Die Musiklehrer Claudia Hügel und Wolfgang Sachs unterstützt von Thomas Adam brachten mit den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klassen, mit Instrumentensemble, Bläsergruppe und zu Zweit Melodien zum Klingen und die voll besetzte Aula zum Mitschwingen. Die beiden Schulleiter bedankten sich am Ende bei allen Mitwirkenden und ganz besonders bei den Musiklehrern und Schülern für ihr Engagement.

Mit dem Sprichwort "Wo man singt, lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“ wies Schulleiterin Marion Marker-Schrotz auf das soziale Miteinander im Singen hin. Es wird in der Realschule aber eben nicht nur im Singen gepflegt, was schon der neue Konrektor bei seiner herzlichen Aufnahme im Lehrerkollegium erfuhr.

Er sei wieder in heimatliche Gefilde zurück gekehrt, denn in Dilsberg hatte Martin Jendritzki seine Grundschulzeit verbracht, erfuhr das Publikum in der Aula. Nun nehme er eine neue Funktion wahr und sehe sich Erwartungen gegenüber. Menschenfreundlichkeit, Sachkompetenz und Organisationstalent, alles Eigenschaften, die man als Konrektor benötige, hatte die Schulleiterin beim neuen zweiten Mann schon ausgemacht. Er sei Eltern und Schülern zugewandt und zeige aufrichtiges Interesse. Stundenplan und Vertretungspläne bereiteten ihm keine Schwierigkeiten und die Ordnung in seinem Büro setze Maßstäbe. Neben der Schultüte, dem passenden Geschenk zur Einschulung, wollte sie das Augenmerk des Konrektors auf seine künstlerische Ader lenken, die bislang zu kurz kam.

In Wort und Skizze durften die Konzertbesucher auf drei Leinwänden ihre guten Wünsche zum Start des Konrektors festhalten. Das Ganze wollte die Schulleiterin noch künstlerisch überarbeiten und als Wandschmuck in sein Büro hängen.

In seiner Antrittsrede betonte Martin Jendritzki, dass die gegenseitige Wahrnehmung gestärkt werden müsse, denn Schule sei über den  Lernraum hinaus auch Lebensraum, in dem Konflikte nicht verdrängt, sondern aufgearbeitet werden müssten. Die pädagogische Zielsetzung von Erziehung sei die Aufforderung zu verantwortlichem Handeln, schloss er mit einem Pädagogenzitat. Er sei froh, an der Schule arbeiten zu dürfen und sich der Verantwortung bewusst.

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Michael Jörders Trompete dominierte im schlanken Ton die ausgewählten Hit-Melodien des Instrumentensembles.  Unter Leitung von Claudia Hügel sang der Chor der 7 a und 7c die Kantate Heil’ger Moses, die an die wichtigsten Stationen in Moses Leben über die Heimsuchung durch die Plagen in Ägypten, den Marsch der Israeliten in die Freiheit und die zehn Gebote erinnerte. Die Bläsergruppe ging es beschwingt in "Colours of the Wind" und "Soul express" an. Ihre sängerischen Qualitäten stellte Claudia Hügel bei den Liedern "Endless Love" und "Unexpected Song" unter Beweis, die Wolfgang Sachs am Klavier begleitete. Überhaupt hatte er an diesem Abend ein großes musikalisches Pensum zu bewältigen, denn ob beim Instrumentenensemble, bei Solistenbegleitung oder den Chordarbietungen stets bildete sein versiertes Klavierspiel den Rahmen für den gelungenen Auftritt. Erfolgsongs auch in deutscher Sprache präsentierte der Chor der 8 a und b sowie der Klasse 10 unter seiner Leitung flott und engagiert mit „Ich geh in Flammen auf“ und „Die Schatten werden länger“.

 

40-jähriges Dienstjubiläum

Frank Wettstein erhält Urkunde des Ministerpräsidenten

Im Rahmen der Schulentwicklungskonferenz wurde Frank Wettstein von Schulleiterin Marion Marker-Schrotz zu seinem 40-jährigen Dienstjubiläum ausgezeichnet und erhielt die Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg.

In seinen Worten ans Kollegium stellte Frank Wettstein heraus, dass ihm der Zugang zu den Kindern immer sehr wichtig sei, vor allem da sich die Anforderungen des Lehrerberufes aufgrund gesellschaftlicher und familiärer Veränderungen immer stärker in den Bereich der Erziehung verlagert haben. Frank Wettstein führte über viele Jahre den Fachvorsitz in Mathematik und in Physik. Darüber hinaus engagierte er sich als Mitglied der Schulkonferenz und des Schulleitungsteams. Seit über zwanzig Jahren begleitet er als Ausbildungslehrer angehende Lehrerinnen und Lehrer der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und unterstützt sie in ihrer Fachpraxis.